Zahnfleischchirurgie in Starnberg

Zahnfleischchirurgie in Starnberg bei München: Zahnfleisch wieder aufbauen

In Folge einer Parodontitis kann sich das Zahnfleisch im Mund stark zurückziehen. Auch Kieferknochen und die Alveole – die knöcherne Vertiefung, in welcher die Zahnwurzel eigentlich sitzt – können geschädigt werden, wenn eine Parodontitis-Therapie zu spät erfolgt. In der modernen Zahnmedizin gibt es verschiedene Möglichkeiten, um verlorene Strukturen wieder aufzubauen und Ihnen damit Ihr schönes Lächeln zurückzuschenken. Dabei arbeitet Dr. (RO) Christina von Finckenstein in Ihrer Starnberger Praxis mit modernen und sanften Methoden der Parodontalchirurgie – von Emdogain® bis hin zu Knochenersatzmaterial.

Wiederherstellung des Zahnhalteapparates in Starnberg

Nach der Behandlung einer Parodontitis ist es wichtig, die knöchernen Strukturen und das Zahnfleisch wiederherzustellen. Dies hat einerseits ästhetische Gründe, andererseits benötigen die Wurzeln der Zähne festen Halt im Kiefer. Sind hier Strukturen zerstört, können Zähne ausfallen. In schweren Fällen geschieht dies bereits während der akuten Erkrankung. Ein Aufbau des Zahnhalteapparats ist jedoch auch dann wichtig, um Zahnersatz – etwa im Rahmen der Implantologie – gut verankern zu können.

Je nach Schwere des Defekts kommen unterschiedliche Möglichkeiten zum Einsatz, um Knochen, Zahnfleisch und Alveole wieder herzustellen und deren Regeneration zu fördern.

Gut zu wissen: Die zugrundliegende Parodontitis muss zunächst behandelt werden, bevor wir in unserer Praxis in München-Starnberg Maßnahmen der regenerativen Parodontalchirurgie durchführen können. Besteht eine Parodontitis während der Behandlung, ist der Erfolg der Therapie gefährdet.

Knochenrückgang & Zahnfleisch mittels Emdogain® behandeln

Der Wirkstoff Emdogain® der Firma Straumann® besteht aus Schmelzmatrixproteinen. Es handelt sich dabei um spezielle Eiweiße, die für die natürliche Knochenbildung wichtig sind. Bei einem Defekt am Knochen setzen wir Straumann® Emdogain® ein und ermöglichen damit eine Knochenneubildung. Das Gel wird direkt auf die gereinigte Wurzeloberfläche sowie den Defekt aufgetragen und bildet dort ein Eiweißgerüst. Die Schleimhaut über dem Knochen verschließen wir anschließend sorgfältig. In den kommenden Wochen und Monaten kommt es durch die Schmelzmatrixproteine zu einer Regeneration des Knochens. Auf diese Weise können Zähne vor dem Ausfallen bewahrt werden.

Dieser chirurgische Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, ist unkompliziert und für Patienten sehr komfortabel, da kaum Schmerzen entstehen. In der Regel ist die einmalige Anwendung von Emdogain® in der Parodontalchirurgie bereits ausreichend, um kleinere und mittlere Defekte auszugleichen.

Knochenersatzmaterial & Membranen bei Defekten

Neben der Behandlung mit Straumann® Emdogain® kommen bei größeren Defekten auch Knochenersatzmaterialien und Membranen zum Einsatz. Auch bei dieser Behandlung ist das Ziel, den Zähnen wieder festen Halt zu bieten und freiliegende Zahnhälse zu schützen. Mithilfe von feinen rotierenden Instrumenten reinigt Dr. (RO) von Finckenstein die Wurzeloberfläche. Anschließend kommt das Knochenersatzmaterial zur Anwendung. Dieses wird vorsichtig an den Knochen angelagert und unterstützt diesen bei der Regeneration. Einen spezielle Membran hält das Ersatzmaterial an Ort und Stelle – beim Emdogain® Gel ist dieser Schritt nicht notwendig. Abschließend wird das Zahnfleisch wieder vernäht und die Regeneration beginnt.

Auch vor einer Implantation ist der Knochenaufbau mittels Knochenersatzmaterial ein häufiges Vorgehen. Denn ähnlich wie die natürlichen Zahnwurzeln benötigen auch Implantate ausreichend Knochenmaterial, um fest im Kiefer zu sitzen. Das Knochenersatzmaterial kann dabei entweder synthetisch – also künstlich – oder tierischen Ursprungs sein.

Gut zu wissen: In unserer Praxis in Starnberg bei München kombinieren wir die Anwendung von Emdogain® häufig mit Knochenersatzmaterialien und schaffen auf diese Weise gute Ergebnisse der Behandlung.

Dr. von Finckenstein Zahnarztin fur Angstpatienten

Zahnärztin Dr. (RO) Christina von Finckenstein ist Ihre erfahrene Ansprechpartnerin bei Zahnarztangst. Sie behandelt bereits seit 15 Jahren Angstpatienten in ihrer Zahnarztpraxis in Starnberg und hat in dieser Zeit mehreren hundert Patienten helfen können.

Dr. (RO) von Finckenstein richtet sich bei der Behandlung stets nach Ihrem Tempo und führt alle Behandlungen schonend in der Praxis in Starnberg durch.

Langfristig ist es unser Ziel, Ihnen bei der Überwindung Ihrer Zahnarztangst zu helfen und Ihnen damit einen entspannten Besuch in unserer Praxis zu ermöglichen.

Verhalten & Nachsorge nach der Behandlung

Das operierte Gebiet kann nach der Behandlung etwas geschwollen und gereizt reagieren. Dies ist normal und klingt in den kommenden Stunden und Tagen ab. Meiden sie Milchprodukte sowie harte Lebensmittel und spülen Sie den Mund regelmäßig mit einer desinfizierenden Lösung. Im Rahmen der Behandlung beraten wir Sie individuell, welche Mundspülung geeignet ist. Schleimhäute heilen in der Regel rascher als die Haut am übrigen Körper – die kleinen Wunden sind also rasch verheilt.

Bis sich Kieferknochen, Alveole und Zahnfleisch regeneriert haben, können mehrere Wochen vergehen. Der Körper muss die Strukturen nach und nach wieder aufbauen und benötigt dafür Zeit. Im Rahmen der regelmäßigen Nachkontrolle prüft Dr. (RO) Christina von Finckenstein die Heilung. Eine digitale Volumentomographie (DVT) gibt abschließend Aufschluss über den Zustand des Knochens.

Sie haben Fragen zur Parodontalchirurgie oder der Behandlung mit Emdogain® von Straumann®? Gerne ist Zahnärztin Dr. (RO) von Finckenstein vor Ort in München-Starnberg für Sie da und klärt Ihre Fragen rund um die Therapiemöglichkeiten nach einer Parodontitis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Mitgliedschaften

DGAZ
DGÄZ (Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnheilkunde e.V.)
DGET
DGET (Deutsche Gesellschaft für Endodontie und zahnärztliche Traumatologie e.V.)
DGZMK
DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)