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Schienentherapie

Diagnostik und Schienentherapie bei Kieferfehlstellungen

Viele Menschen, darunter auch viele Jugendliche, leiden an verschiedenen Beschwerden, ohne die Ursache dafür zu kennen; Sie nehmen eine Unmenge von Schmerzmittel ein und die Schmerzen verschwinden trotzdem nicht. Dabei denken die wenigsten an einer der einfachsten Erklärungen für Kopfschmerzen: der falsche Biss.

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Schienebtherapie


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Fehlstellung der Zähne als Auslöser verschiedenster Beschwerden

Der „falsche Biss“ kann Kopf-, Nacken-, Schulter-, Gelenk-, Rücken- oder Ohrenschmerzen verursachen. Weitere mögliche Symptome sind Gleichgewichtsstörungen, Schwindelgefühle, Schlafstörungen (Schnarchen, Atemaussetzer) oder sogar Tinnitus (Ohrengeräusche). Die Symptomatik ist sehr breit und wird unter dem Begriff Cranio-Mandibuläres Syndrom erfasst.

Wenn der Unterkiefer nicht in idealer Position zum Oberkiefer steht, können bereits minimale Abweichungen Auslöser verschiedenster Beschwerden sein, die unter zusätzlichem psychischem Stress ihren Höhepunkt erreichen. Zwischen Zähne, Kiefergelenk und Kaumuskeln besteht eine enge Verbindung; zusammen bilden sie das Kausystem.

Das Gleichgewicht dessen wird gestört durch:

  • Verletzungen
  • entzündliche oder degenerative Krankheiten (Arthritis, Arthrose, Myositis, etc.)
  • Zahnfehlstellungen
  • Zahnextraktionen
  • Füllungen, Prothetik oder/und Kieferorthopädie ohne Berücksichtigung der Okklusion (= der Kontakt zwischen Oberkiefer- und Unterkieferzähne): zuviel oder zuwenig Kontakt zwischen den Zähnen

Langfristige Auswirkungen des „falschen Biss“

Bei ca. 75 % der Erwachsenen arbeiten die Kiefergelenke nicht richtig, aber eine Schmerzsymptomatik hat nur ein geringerer Teil der Betroffenen.

Das Kiefergelenk, das den Unterkiefer in Position hält, ist durch ein kompliziertes System von Muskeln und Bändern aufgehängt. Kiefergelenk und der Biss der Zähne stehen so in einem direkten Zusammenhang. Stehen die Zähne nicht in korrekter Verbindung zueinander, verschiebt sich der Unterkiefer beim Schließen automatisch in eine neue Position, um die Fehlstellung der Zähne auszugleichen. Das bedeutet, dass die umliegenden Muskeln unnatürlich beansprucht und belastet werden, was zu Verspannungen führt.

Die Kontakte werden im Wachzustand durch die Muskeln kompensiert. Während des Schlafes geht diese Führung verloren und das Hirn versucht die fehlerhaften Kontakte auszugleichen, “wegzumahlen“, was sich in Knirschen und Pressen äußert.

Stress als zusätzlicher Auslöser

Hinzu kommt noch die Stress-Komponente: „Zähne zusammenbeißen“, “sich durchbeißen“ sind bekannte Redewendungen, die mit mentaler Kraft und Durchsetzungsvermögen korreliert werden. Unsere Zeiten sind stressreich, wir werden mit Stressmomenten oder sogar längeren Stressphasen immer wieder konfrontiert.

Der Stress ist nicht die Ursache des Knirschens, aber er trägt erheblich dazu bei und kann die Symptome auslösen und verstärken.

Bruxismus (Knirschen) ist eine psychosomatische Krankheit die häufig verkannt wird und dabei gehört sie zu den Volkskrankheiten.

Auch ohne Schmerzen gibt es bei der genaueren Inspektion der Mundhöhle und der Muskulatur einige Hinweise darauf: häufig sieht man hochglanzpolierte Zahnschmelzflächen, die Zähne sind „verfranzt“, die Schneidekanten unregelmäßig, die Zähne werden mit der Zeit immer kürzer, Porzellanverblendungen brechen häufig ab, es bilden sich einzelne Zahnfleischtaschen ohne direkte entzündliche Erklärung Die Mundöffnung ist eingeschränkt, Knackgeräusche beim Kauen oder Gähnen werden wahrgenommen ,die Kaumuskeln sind stark ausgeprägt etc. etc.

Frühzeitige Prophylaxe mit instrumenteller Funktionsdiagnostik

Die instrumentelle Funktionsdiagnostik ermöglicht eine Früherkennung von Kauorgan-Störungen. In einfachen Fällen wird eine Kunststoffschiene angefertigt, die nachts zu tragen ist, um die Muskulatur zu entspannen und den Zahnschmelz zu schützen.

In komplizierteren Fällen oder vor einer umfangreichen Zahnersatz Versorgung empfiehlt sich eine computergesteuerte Funktionsdiagnostik mit Schienentherapie und anschließender Okklusionskorrektur (s. DIR-System).

Das Cranio-Mandibuläre Syndrom ist eine komplexe Krankheit, die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnarzt, Kieferorthopäde, Orthopäde und Physiotherapeut abverlangt. (mehr Infos unter www.dir-system.de) DIR System (ehem. IPR) – Diagnostik und Schienentherapie


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